Stadtvereinigung Steinbach (Taunus)_______________________________________________________________________________________________________________________________________________

     Vorsitzender: Gerhard Straßburger Königsteiner Straße 48 - 61449 Steinbach (Taunus)

                                             Telefon: 0 61 71 –  717 48 - E-Mail: info@SU-Steinbach.de

 zurück zur Übersicht                                                                                    Startseite

 

 

Senioren-Union: Ein Programm für das 21. Jahrhundert

Senioren-Union der CDU

Konrad-Adenauer-Haus

Klingelhöferstraße 8

10785 Berlin

Telefon (030) 220 70-440 - 445

Telefax (030) 220 70-449

www.senioren-union.de

 

Die Senioren-Union der CDU Deutschlands hat den von CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla vorgelegten Entwurf für ein neues Grundsatzprogramm begrüßt. "Das in diesem Programm enthaltene Bekenntnis zur Leitkultur und zur Identifikation mit den deutschen Traditionen und der deutschen Sprache ist eine Forderung, die vor allem die Senioren-Union seit Jahren in den Gremien unserer Partei vorgetragen hat," sagte der Chef der CDU-Senioren-Organisation, Prof. Dr. Otto Wulff, heute in Berlin. "Wenn es jetzt im Programm-Entwurf wörtlich heißt, dass jeder, der auf Dauer bei uns bleiben will, aufgefordert ist, sich mit diesem Land und seiner Geschichte vertraut zu machen, ist das eine Forderung, die jeder in unser Organisation unterschreiben kann."

 

Wulff, der selbst Mitglied der CDU-Programmkommission war, hob hervor, dass auf Anregung der Senioren-Union erstmals der Begriff des "demographischen Wandels" in einem CDU-Grundsatzprogramm "an hervorgehobener Stelle" festgeschrieben werde. Unter der Überschrift "Den demographischen Wandel gestalten - Soziale Sicherheit für alle Generationen" wird postuliert, dass sich die CDU bei der Weiterentwicklung der sozialen Systeme an den Prinzipien der "Generationengerechtigkeit und der Leistungsgerechtigkeit" orientiere.

 

"Mit der Aufnahme des Begriffs 'Generationengerechtigkeit' zeigt die CDU, dass sie sich der großen Herausforderung des demographischen Wandels im 21. Jahrhundert stellt“, betont der CDU-Senioren-Chef. Ebenso unterstützenswert sei, dass im gesundheitspolitischen Kapitel dem Gedanken der "Prävention" Vorrang eingeräumt werde.

 

Das "klare Bekenntnis des Vorrangs von Ehe und Familie als Grundlagen unseres Gemeinwesens" sei ebenfalls eine Forderung der Senioren-Union, die Eingang in den Programm-Entwurf gefunden habe. Der Programm-Satz "Die Ehe ist unser Leitbild der Gemeinschaft von Mann und Frau" sei eine "überfällige und wünschenswerte Abgrenzung vom verwässerten Familienbegriff anderer politischer Gemeinschaften", hob Wulff hervor.

 

"Wohltuend", so Wulff, sei schließlich der Programm-Vorschlag, dass auch "das behinderte, noch nicht geborene Leben unseres besonderen Schutzes" bedürfe. Wulff: "Damit bekennen wir uns eindeutig zu unseren christlichen Wurzeln und zum Grundgesetzgebot der Achtung vor der Würde eines jeden Menschen." Wenn es weiter im Entwurf heiße, dass sich die CDU für "Achtung und Schutz des Menschenlebens in a l l e n Phasen des Lebens bekenne“, zeige dies, dass das neue Grundsatzprogramm "den Geist unserer Gründer atme, die sich im Widerstand gegen den Nationalsozialismus zusammenfanden“, betonte Wulff.

 

Berlin, 09. Mai 2007