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Fahrt nach Berchtesgaden So. 27.04. - Do. 01.05. 2008 (Himmelfahrt)
"Wir wollen in diesem Frühjahr mal nach Berchtesgaden fahren und uns erfreuen an dem wunderschönen Land", so nahmen es sich die Steinbacher nach diesem Motto vor und reisten am Sonntag, dem 27.04. um sieben Uhr für fünf Tage ab. Gegen Mittag war erste Station am barocken Nymphenburger Schloss bei München. Bei mildem Sonnenschein spazierten wir im riesengroßen Schlossgarten und bewunderten die vielen Frühlingsblumen und die barocken Anlagen. Gestärkt an Leib und Seele ging es weiter dem Ziel zu. Unser Hotel Grünberger: zentral, in der Nähe des Bahnhofs und des Kurhauses mit tollem Blick auf den Watzmann. Abendessen im "Braustübchen". -Berchtesgaden (mit seiner 900j. Geschichte) selbst liegt in der südöstlichsten Ecke Deutschlands, umrahmt von Schönau am und mit Königssee, Marktschellenberg, Ramsau (vor der 2286 m hohen Reiteralpe) und Bischofswiesen. Der nächste Tag begann mit der Fahrt über den Königssee. inmitten der Berchtesgadener Berge mit den steil abfallenden Wänden, eigens begrüßt vom Echobläser, vorbei an der markierten Gedenkstelle, an der anno 1688 70 Wallfahrer während eines Gewitters ertranken. Die Wallfahrt übers Gebirge von Maria Alm aus findet noch heute jedes Jahr am Bartholomäustag (23.8.) statt. Linker Hand stürzt ein Wasserfall die hohe Steilwand hinab. An der Echowand hält das Boot und der Trompeter lässt das Echo zurückkommen. Kurz vor St. Bartholome hat man die volle Sicht auf die gewaltige Watzmann - Ostwand. die vom Ramsauer Bergsteiger Grill, dem Kederbacher, erstmals 1881 erstiegen wurde. Wir hatten einen ruhigen Vormittag erwischt, ohne den üblichen Touristenrummel und konnten in Ruhe spazieren, die Kirche besichtigen und den Königsseeblick genießen. Am Nachmittag ging es nach Salzburg, um die wichtigsten Punkte zu sehen, den barocken Dom mit der ungewöhnlichen Orgelaufteilung, jeweils eine kleinere Orgel in der Vierung; das Geburtshaus Mozarts, viele lebhafte kleine Gassen, dem vornehmen Cafe Tomaselli mit seiner österreichischen Kaffeekultur, das Cafe Fürst, das die Original-Mozartkugeln herstellt. Natürlich haben wir die versucht. Oberhalb der Stadt thront die riesige Festung. Salzburg hat einen Erzbischof, der als einziger an der Papstwahl teilnehmen darf, ohne Kardinal sein zu müssen. - Gemütlicher Hüttenabend in der Berggaststätte Holzkäfer. - Nächster Tag Spaziergang durch Berchtesgadens Fußgängerzone mit der Franziskaner, Pfarr- und Stiftskirche. Dann Führung durch Bad Reichenhall mit seiner neuen Flaniermeile, den wunderschönen Kuranlagen, einer Kirche und natürlich Kaffee-Trinken mit Torte im Cafe Spieldiener. Abendessen in Ramsau beim Oberwirt. Alle waren sehr zufrieden mit der Menü wähl. Zum Schluss konnten wir noch einen Sonnenuntergang hinter dem Sebastianskirchlein genießen - es wurde zum Dank erbaut, weil der Ort von der Pest verschont blieb und ist heute ein bekannter und beliebter Touristenmagnet. Dorthin führte uns am nächsten Tag die Universal-Frau Magda. Sie hat uns während der Rundfahrt über die Roßfeld-Höhenring-Straße auch die imposante Bergwelt gezeigt, mit dem Obersalzberg, (Hitlers Feriendomizil) den Hohen Göll, natürlich den Watzmann, eingeschlossen die braune Geschichte Berchtesgadens, Aussicht auf das Kehlsteinhaus. Hitler-Villa, Platterhaus, (beides heute nicht mehr vorhanden). Rast mit toller Aussicht und Schneeballschlacht im Berggasthof Ahornkaser; Besichtigung einer Falknerei. Noch heute gibt es dort den (noch lebenden) Seeadler, der 1957 den Geier für Barbara Rütting (Geiervally) abgab. Nächste Rast - nach einer waghalsigen Fahrt über viele Serpentinen - auf dem Gasthof Nutzkaser mit ebenfalls toller Sicht auf die verschneiten Berchtesgadener Berge und die unberührte Natur. Beendet wurde der Tag nicht nur mit der Besichtigung der Enzianbrennerei Grass! sondern auch mit einem gemütlichen Galaabend mit sehr gutem kalten und wannen Büffet und Musik im Hotel. - Leider stand am Sonntag die Rückfahrt an, unterbrochen von einem Mittagessen im fürstlichen Brauhaus Thurn und Taxis in Regensburg und einem Besuch des Regensburger Doms. Hier nahmen wir teil an einer feierlichen Vesper mit Bischof Müller und den Regensburger Domspatzen anlässlich des Hochfestes Christi Himmelfahrt. Die Heimfahrt (natürlich auch die Hinfahrt) verlief ohne Zwischenfälle. Unser umsichtiger Fahrer Olaf hat uns wieder gut nach Hause gebracht. Frau Flach hat uns unermüdlich und stets freundlich mit Getränken versorgt. Unser besonderer Dank gilt Herrn Straßburger, der diese erlebnisreiche wunderschöne Reise geplant und geleitet hat, natürlich seiner Frau Ellen und dem ganzen Team der Senioren-Union. Alles in allem eine gelungene Sache. Nochmals vielen Dank. Anni Gerstner |
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