Stadtvereinigung Steinbach (Taunus)_______________________________________________________________________________________________________________________________________________

     Vorsitzender: Gerhard Straßburger Königsteiner Straße 48 - 61449 Steinbach (Taunus)

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Die Seniorenunion Steinbach war vom 25. - 29. März in Berlin

 

Am Sonntagmorgen ging es um 7:30 ab Steinbach mit dem Bus in Richtung Berlin. In der Nacht zum Sonntag waren die Uhren um eine Stunde vorgestellt worden. Das machte sich im Bus bemerkbar. Es war zunächst recht ruhig, da die meisten versuchten den verloren gegan­genen Schlaf nachzuholen. Das änderte sich nach der Kaffeepause.

Über Weimar, wo wir eine kurze Stadtführung erlebten. Nach einer Mittagspause ging es dann weiter in Richtung Berlin. Dort bezogen wir die Zimmer im Hotel Ambassador und machen uns, da wir durch verschiedene Staus auf der Autobahn schon spät dran waren, auf den Weg zum Abendessen im Europacenter.

 

Am Montag stand das Regierungsviertel auf dem Programm. Um 8:45 holte uns Stefan, der Berliner Reiseleiter ab. Er lotse unseren Busfahrer vorbei am Pariser Platz, dem Hotel Adlon zum Holocaust-Mahnmal. Unterwegs machte er uns auf bedeutsame Dinge aufmerksam. Nach dem Gang durch das Mahnmal gingen wir zum Bundeskanzleramt. Nach der Sicher­heitskontrolle wurden wir ca. zwei Stunden durch das Haus gerührt, waren im Kabinettsaal und bekamen Informationen über die Funktionen der verschiedenen Räume. Wieder draußen konnten wir uns nach eigenen Wünschen umsehen. Da der neue Berliner Hauptbahnhof in der Nähe ist, gingen die meisten dort hin. Da kein Sturm sondern nur ein starker Wind wehte, brauchte man nicht zu befürchten, dass ein Eisenträger herunter kam. Im Bahnhof gibt es sehr viel zu sehen und reichlich Möglichkeiten, seinen Hunger zu stillen. Nach einem Fototermin am Nachmittag stand ein Besuch bei unserem Bundestagsabgeordne­ten Prof. Riesenhuber im PauI-Löbe-Haus auf dem Programm. Zuvor aber erst wieder eine Sicherheitskontrolle. Anschließend konnten wir durch einen unterirdischen Gang zum Plenarsaal gehen. Dort hörten wir einer jungen Dame zu, die über die Arbeit dort berichtete. Ein kurzer Besuch auf der Terrasse, ein Eilmarsch durch die Kuppel und wir waren wieder draus-sen. Schon wieder im Zeitverzug, fuhren wir auf dem schnellsten Weg zum Abendessen beim „Beste Franzos" in Charlottenburg, wo wir erwartet wurden.

 

Am Dienstag besuchten wir zuerst das Olympische Dorf von 1936. Weiter nach Köpenick, der Hauptmann wartet! Dieser nahm uns zackig in Empfang und im Befehlston wurden wir in den Ratssaal gescheucht, bekamen die Geschichte erklärt und ab zum Mittagessen im Ratskeller. Am Nachmittag Braumeisterrunde im „Berliner Bürgerbräu" in Friedrichshagen. Nach Be­sichtigung der Brauerei konnten wir verschiedene Biersorten verkosten, das sorgte für lockere Stimmung. Weiter an den See. Eine Tasse Kaffee auf einem kleinen Schiff, welches als Gaststätte dient und zurück nach Berlin Stefan führte uns auch in Gegenden in Berlin, die nicht von allen Reiseleitern gezeigt werden. Mit viel Humor machte er uns auf Besonderhei­ten aufmerksam. Im Hotel angekommen gab es am Abend ein Überraschungsbüfett. In har­monischer Stimmung klang der Abend aus.

 

Mittwochvormittag waren wir im Bildermuseum und Berliner Dom. Nach der Mittagspause wartete ein Schiff auf uns, welches uns vom Nikolaiviertel zur Kongresshalle brachte. Nun zurück zum Hotel Am Abend aßen wir indisch, bevor es in den Friedrichstadtpalast zum „Rhythmus Berlin" ging.

 

Donnerstag: Wir fahren zurück nach Steinbach, aber Potsdam ist noch eine kleine Stadt­rundfahrt wert. Durch die Mark Brandenburg ging es über Alleestraßen nach Brandenburg. Dort konnte sich jeder nach eigenem Ermessen umsehen und auch zu Mittag essen. Anschließend ging es Richtung Heimat, wo wir gegen 21:30 eintrafen.

Fazit der fünf vergangenen Tage: Es war eine runde und harmonische Fahrt, die allen hoffentlich gefallen hat. Wir haben viel Neues gesehen, und bekanntes aufgefrischt. Bis zur nächsten Fahrt alles Gute.

 

Marga Meyer