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Busreise mit der Senioren Union Steinbach nach Berlin
25.03.2007 Steinbach, 7 Uhr morgens, wir standen parat, die Senioren Union ging wieder einmal auf große Fahrt. Herr Straßburger hat auf der Landkarte Berlin entdeckt, ein Fleckchen Erde, das bei einigen sicherlich heimatliche Gefühle weckt.
Unser Bus fuhr vor, Busfahrer Sascha vom Bus-Unternehmen Spöcker verstaute die Koffer, alle Teilnehmer fanden ihren Sitzplatz und die Fahrt konnte losgehen.Über die Autobahn Bad Homburg, Alsfeld, Eisenach, kamen wir trotz Umleitung in Weimar zur Mittagszeit an. Eine Stadtbesichtigung stand auf dem Plan. Unser Führer zeigte uns viele Sehenswürdigkeiten der Stadt – Schloss Belvedere, Goethe und Schiller Denkmal, Theater, Goethes Wohnhaus, Schillers Wohnhaus, Goethes Gartenhaus, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, - Obwohl Weimar bestimmt noch viel mehr zu bieten hat. Am Marktplatz gab es eine Pause mit Imbiss, anschließend Zeit zur freien Verfügung. Weiter ging die Fahrt nach Berlin, wo wir ca. 18 Uhr im Hotel Ambassador in der Bayreuther Str. eincheckten. Nahe am Wittenbergplatz, Kaufhaus des Westens und Gedächtniskirche. Am Abend gingen wir geschlossen zum Abendessen ins Restaurant „Bavarium“ im Europa-Center. Gut und reichlich gestärkt ging dann jeder zur wohlverdienten Nachtruhe.
26.03.2007 Abfahrt 9 Uhr zur Stadtrundfahrt – Berlin die Steinbacher kommen – unter fachkundiger Leitung – unser Berlin-Führer Steffan – gut informiert, lotste unseren Busfahrer Sascha sicher durch die Straßen Berlins. Pariser Platz, zu Fuß durch das Holocaust Mahnmal, Brandenburger Tor zum Bundeskanzleramt. Passkontrolle und Körpercheck zur Sicherheit, dann ging es zum Rundgang durch das Haus. Immer gut bewacht durch 2 Bundespolizisten. Anschließend Spaziergang zum neuen Hauptbahnhof Berlin. Über 5 Etagen, Rolltreppe rauf, Rolltreppe runter, das machte uns wieder munter. Danach treffen am Paul Löwe-Haus, Aufstellung zum Gruppenfoto mit Bundestag im Hintergrund. Zur Belohnung für den Stress gab es im Besucherrestaurant des Paul Löwe-Haus einen Imbiss.
Um 17 Uhr treffen mit Dr. Riesenhuber. Freundliche Begrüßung, locker und nett fand eine anregende Diskussion über allgemeine Themen statt. Danach Besuch des Plenarsaal und Besichtigung der Kuppel. Wunderschöner Ausblick über Berlin. Mit dem Aufzug runter, raus aus dem Bundestag, rein in den Bus, da schon spät, ohne Stop zum Essen beim Franzosen. Angeblich „Beste Franzose“ in Berlin – Gaststätte Savoie-Rire“. Einigen gefiel es, einigen war es zu viel, dann fuhren wir wieder zu unserem Hotel-Domiziel.
27.03.2007 Heute ging es nach Köpenick. Teffen im Rathaus Köpenick mit dem Hauptmann von Köpenick. Zack, zack und stramm gestanden wurde uns die Geschichte Schuster Voigt erzählt. Danach ging es strammen Schrittes zum Essen fassen in den Rathaus Keller. Damit nicht genug, fuhren wir anschließend nach Friedrichshagen zum „Berliner Bürgerbräu“ mit Essen und einer Braumeisterrunde. Nach einer Bierproben mit 4 verschiedenen Biersorten, welche alle Teilnehmer erkannten, wurden wir mit einer Braumeister-Urkunde belohnt. Danach zeigte uns Steffan noch einige Sehenswürdigkeiten, Kaffeepause auf dem Schiffsrestaurant „Klipper“ am Plänterwald, als wir durch den Stadtteil Kreuzberg fuhren dann, sahen wir wie gut Sascha unser Fahrer den großen Bus lenken kann. Zurück zum Hotel, wir haben uns für’s Abendessen etwas frisch gemacht und noch so bei uns gedacht, welche Überraschung das „Kalt-warme-Büfett“ uns bringt.
Nach einem guten Essen, haben wir noch etwas zusammen gesessen. Der morgige Tag wird wieder lang, doch davor ist uns allen nicht bang. Ein Stadtbummel, ein Museumsbesuch, das finden wir für morgen im Reisebuch. Was dann noch wird geschehen, das werden wir sehen. Jetzt ist es fast Mitternacht – und Zeit zum Schlafen gehen.
28.03.2007 Heute steht das neu eröffnete „Bode-Museum“ auf dem Programm. Im Bus bekommt jeder seine Eintrittskarte. Los geht’s. Die Eingangshalle – Große Kuppel –ein Pracht. Hoch zu Roß grüßt Kaiser Friedrich seine Gäste. Jede Epoche hat seinen eigenen Ausstellungsraum. Wohin das Auge schaut, Kunst und Kultur. Man vergaß Zeit und Raum, es war einfach ein Traum. Die vielen Eindrücke müssen erst verarbeitet werden. Um 12 Uhr gingen wir für eine besinnliche Andacht in den Dom. Die kurze Predigt des Pfarrers war sehr einfühlsam. Nach einem gemeinsamen Vaterunser verliesen wir den Dom und machten die Berliner Stadt unsicher. Um 15.30 Uhr trafen wir uns alle wieder an der Schiffsanlegestelle am Nikolai-Viertel – für eine Schiffstour auf der Spree. An der Kongresshalle stand unser Fahrer Sascha, einsteigen und zurück zu unserem Hotel Ambassador. Frisch machen, rein in den Bus, Steffan verteilte für jeden eine S-Bahnkarte für den Nachhauseweg, dann ging die Fahrt los zu einem indischen Essen zur Einstimmung für den Friedrichstadtpalast. 20 Uhr Kabarett „Friedrichstadtpalast „ Programm „Rhythmus Berlin“. Es wurde uns eine fantastische Vorstellung geboten. Alle waren ganz begeistert. Nach Vorstellungsende ging es im Gänsemarsch zur S-Bahnstation, Fahrschein entwerten, in die Bahn einsteigen, bis Station „Zoo“ fahren, dann die kurze Strecke zu Fuß an Sabine Christiansens Kugel vorbei zum Hotel . Glücklich und zufrieden gingen wir zu Bett.
29.03.2007 Abschied nehmen von Berlin. Gen Osten richtet sich unser Blick, die Sonne nahmen wir mit. Kleine Rundfahrt durch Potsdam, Besuch von Schloss Cecilienhof, danach ein Rundgang auf Schloss Sanssouci. Weiterfahrt durch Brandenburg, mit Stop in Brandenburg an der Havel. Zeit zur freien Verfügung, welche die meisten mit einem Besuch des Doms, der Altstadt, dem Marktplatz, Fußgängerzone und der Katharinenkirche nutzten. Danach traten wir die Heimreise nach Steinbach an.
Sascha hat uns gut und sicher chauffiert. Herr Straßburger hat das Ganze hervorragend organisiert. Staffan hat alles wunderbar erklärt, drum bedanken wir uns bei allen, Berlin war diese Reise wert.
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