Stadtvereinigung Steinbach (Taunus)_______________________________________________________________________________________________________________________________________________

     Vorsitzender: Gerhard Straßburger Königsteiner Straße 48 - 61449 Steinbach (Taunus)

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 Fahrt nach Nierstein/Rhein am 05.September 2007

 „ Sie erleben einen herrlichen Tag in den bekannten Niersteiner Weinbergslagen, lassen sie sich verführen.“     

 

Diesen Werbesatz erlebten 60 Senioren mit der Senioren-Union bei einer Halbtagesfahrt. Der Wettergott muss auch ein Senior sein, denn wie schon so oft, war strahlender Sonnenschein während der gesamten Fahrt. Dadurch war auch die Stimmung bei den Teilnehmern bereits bestens. Zuerst wurde die Weinstadt Oppenheim angefahren. Schon von Weitem war die Dominanz der gewaltig und beschützend wirkenden St. Katharinenkirche zu sehen, die zu den schönsten und bedeutendsten gotischen Bauwerken zwischen dem Kölner Dom und dem Straßburger Münster   gezählt wird.

 

Bei der Besichtigung und Führung waren viele erstaunt, dass man unseren früheren Bundespräsiden Theodor Heuss in Sandstein gemeißelt am Außengiebel der Kirche besichtigen konnte.Hinter der Kirche befinden sich die Michaelskapelle und das Beinhaus, in der die Knochenfunde des früheren Kirchhofs gelagert sind. Durch ein vergittertes Fenster konnten die Knochenfunde besichtigt werden.

 

Weiter ging die Fahrt zur Nachbarstadt Nierstein, dass Hauptziel unserer Fahrt. Am Ortsrand, am Fuße der Weinberge, standen schon die Bollerwagen abfahrtbereit. Schnell waren die vier Bollerwagen mit je 15 Plätzen bestiegen und die Weinbergfahrt konnte beginnen. Während der Fahrt konnten unter vier Sorten Wein, Saft und Wasser der Durst gestillt werden.

 

Nach der Hälfte der Fahrzeit durch die verschiedenen Weinbergslagen kamen alle auf dem Roten Hang an. Jeder Teilnehmer erhielt von unseren Fahrern eine halbe Fleischwurst und einen großen Weck genau nach dem Motto „Weck, Worscht und Woi“. In Ruhe wurde gevespert und den einzigartigen Blick auf die Lage Niersteins und dem Rhein genossen.

 

In der Ferne war die Skyline von Frankfurt, die Ausläufer vom Taunus und Odenwald zu sehen. Bei der Weiterfahrt wurde nochmals am Schlossturm angehalten. Die schon reifen Weintrauben wurden probiert und mundeten köstlich.

 

Bei der Rückkehr in der Winzerstube wartete schon ein  Musiker. Auf den Tischen stand für alle Wurst- und Käsehäppchen bereit. Nach neunzehn Uhr wurde zum Aufbruch aufgefordert und Vielen fiel es schwer, Abschied zu nehmen. Ein  schöner Nachmittag ging zu Ende. Alle waren sich einig darüber: Dies war eine gelungene Veranstaltung.

 

Gerhard Straßburger