Stadtvereinigung Steinbach (Taunus)_______________________________________________________________________________________________________________________________________________

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Kaffeefahrt  am  19. August

Kloster Arnsburg bei Lich, die Eschbacher Klippen und Besuch bei  Bauer Etzel in Wehrheim

 

Der Wettergott meinte es gut mit den Steinbacher Senioren, trotz schlechter Wetterprognose am 19. August zu ihrer Tagesfahrt aufbrachen. Den schon auf der Fahrt zum  Kloster Arnsburg hörte es auf zu regnen. In der Klostermühle waren für uns schön gedeckte Tische reserviert. Die verschiedenen Kuchen waren schnell verzehrt und man konnte zu einem Spaziergang durch das Klostergelände aufbrechen.

 

Der umfangreiche Bau der Arnsburger Kirche wurde wahrscheinlich 1197 begonnen. Es ist aufgrund einer Papsturkunde zu vermuten, dass die Kirche um 1246 geweiht wurde. Sie zeigt in ihren Bögen Übergänge von der Romantik zur Gotik. Ein Kapellenkranz umgab einst die Apsis. Aus dem südlichen Querschiff führt eine große Freitreppe in das Dormatorium der Mönche, welches heute als Hotel ausgebaut ist. In den Jahren 1959/60 wurde im Kreuzgang des Klosters ein einzigartiger, zur Besinnung auffordernder Friedhof  für Kriegsopfer gestaltet worden. 447 Tote vieler Nationalitäten haben hier unter einer dichten Thymiandecke die letzte Ruhe gefunden.

 

Die alte Klostermühle, ein Fachwerkbau aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts, sowie das unmittelbar daran anstoßende alte Brauhaus werden heute gastronomisch genutzt. Die eigentlichen Klostergebäude bilden den Mittelpunkt der Anlage. Die Klostermauern von 3 bis 5 Meter Höhe, am Berghang sogar bis 8,5 Meter, schließen sich an die Pforte an und binden linker Hand den Syndikatsgarten ein.

 

Das nächste Ziel waren die Eschbacher Klippen. Auf dem Weg zu den Klippen konnte man eine völlig neue, unerwartete Landschaft im Taunus erleben. So sahen wir in eine Heidelandschaft mit Erika, Ginster, Wacholder, Birken und Kiefern und die sieben Meter hohen Eschbacher Klippen auf einer Länge von 60 Metern hervor ragen. Ungeübte Kletterer und Kinder mit Hilfe von Erwachsenen können über eine Seite den Gipfelpunkt erreichen. Vorsicht ist jedoch geboten. Auf der anderen Seite fallen die Felsen steil ab. Hier üben die Kletterfreunde mit Seil und Haken.

 

Nach  Umrundung der Klippen ging folgenden wir der herzlichen Einladung auf den „Biohof“ von  Bauer Etzel in Wehrheim. Dieser ist in einem ehemals Kurtrierischen Amtshof, einem 400 Jahre alten Anwesen untergebracht. Natürlich besuchten wir auch den Hofladen. Zum Abschluss des schönen Tages hatte seine Tochter Beate in der Festscheune hat für uns eine Abendplatte mit Brot, Wurst und Käse aufgebaut .Schnell war das angebotene Essen verzehrt und frohgelaunt ging es zurück nach Steinbach.